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Über Plurale. Zeitschrift für Denkversionen

Plurale ist transdisziplinär und die Denkversionen sind Programm: Jede Ausgabe versammelt Beiträge aus unterschiedlichen wissenschaftlichen und künstlerischen Disziplinen zu stets wechselnden Themen. Diese vielfältigen Stimmen, Gesten und Notizen des Denkens, Forschens und Setzens haben hier ihren Platz. Plurale arbeitet mit Wissenschaftler:innen und Künstler:innen gleichermaßen zusammen und versteht Wissenschaft und Kunst als gleichberechtigte, aber nicht gleichartige Formen des Denkens.

Unter dem Slogan „Was ich schon immer mal denken wollte, dir aber noch nie geschrieben habe“ wurde Plurale aus der Lust heraus gegründet, aus der eigenen wissenschaftlichen Disziplin herauszudenken und Fragen und Begriffe mit anderen Disziplinen und Künsten zu bedenken und in Reibung und Schwingung zu bringen, jenseits etablierter Logiken und Mechanismen des Wissenschaftsbetriebs.

Plurale ist deshalb keine Fachzeitschrift, sondern setzt sich zwischen alle fachlichen Stühle. Aber möglicherweise ist der Raum zwischen den Stühlen der interessantere, weil man da alle möglichen Positionen einnehmen kann – und eben nicht gesetzt ist. Freiraum zum Denken.

2000 gegründet, erschien Plurale unter der ISSN 1618-9205 in zehn Printausgaben zu den Themen Oberflächen, fallen, Natur, böse, Werkzeug, Gewinn, Beobachter, Alltag, Betäubung und Übergriffe. Plurale wurde erfunden von Mirjam Goller, Guido Heldt, Brigitte Obermayr und Susanne Strätling und erschien von 2001 bis 2013 mit wechselnden Herausgeber:innen und Gasteditor:innen und mit wechselnder künstlerischer Beteiligung.

Herausgeber:innen

Mirjam Goller (2001–2013)
Guido Heldt (2001–2013)
Brigitte Obermayr (2001–2006)
Susanne Strätling (2001–2002)
Jörg Silbermann (2004–2013)

Gasteditor:innen

Konrad Oexle, Beobachter (2006)
Schamma Schahadat, Alltag (2008)
Thomas Skowronek, Betäubung (2010)

Künstler:innen

Vera Boele-Keimer, fallen (2001)
Tom Leonhardt, Natur (2002)
Harald F. Müller, böse (2003)
Irene Suhr, Werkzeug (2005)
Anselmo Fox, Alltag (2008)
Anselmo Fox, Betäubung (2010)